Pflege

Gewalt in der Pflege und im häuslichen Bereich

Gewalt und Misshandlungen gegen ältere Menschen in der häuslichen Pflege sind kein Einzelfall. Studien belegen, dass die Gewalterfahrungen gegenüber Patient/innen, Bewohner/innen, aber auch gegenüber Pflegenden zum Pflegealltag gehören. In der Selbsteinschätzung der Befragten zeigt sich, dass der Grad an Sicherheit der Pflegenden schwindet, je konkreter die Gewaltsituation wird. Die Fortbildung bietet Ihnen die Möglichkeit Aufarbeitung und Prävention gegen Gewalt kennenzulernen.

Inhalte:

  • Arten der Gewalten

  • Risikofaktoren und Ursachen für Gewalt

  • Gewaltkonstellationen in der häuslichen Pflege

  • Bewältigungsstrategien und Interventionen gegen Gewalt

  • Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige

Zielgruppe: Pflegepersonal im intra- und extramuralen Bereich.

Methodik: Frontalvortrag im Plenum, Fallbeispiele, Workshop mit anschließender Diskussion.

Termin/Dauer: Do, 19.09.2019, 08:00-16:00 Uhr

Unterrichtseinheiten: 8

Referentin: Mag.a Sonja Haubitzer

Seminarbeitrag: € 145,00 inkl. 20% MwSt.

Max. TeilnehmerInnenzahl: 20

Anmeldeschluss: 04.09.2019


Patientenverfügung – was ist für Pflege und Medizin zu beachten?

Inhalte:

Durch die Patientenverfügung können Sie Einfluss auf spätere ärztliche Behandlung nehmen und damit Ihr Selbstbestimmungsrecht wahren, auch wenn Sie zum Zeitpunkt der Behandlung nicht mehr ansprechbar und nicht mehr entscheidungsfähig sind. Die Patientenverfügung richtet sich in erster Linie an die Ärztin oder den Arzt und das Behandlungsteam. Sie kann sich zusätzlich an eine bevollmächtigte oder gesetzliche Vertreterin richten.

Zielgruppe:

Fachpersonal aus dem Gesundheits- und Krankenpflegebereich, Interessierte.

Methodik:

Vortrag mit anschließender Diskussion, Erarbeitung des Themas anhand von Fallbeispielen aus der Praxis.

Termin/Dauer: Di, 12.11.2019, 08:00-12:00 Uhr

Unterrichtseinheiten: 5

Referentin: Mag.a Sonja Haubitzer

Seminarbeitrag: € 95,00 inkl. 20% MwSt.

Max. TeilnehmerInnenzahl: 20

Anmeldeschluss: 28.10.2019


Sachwalterschaft neu und Grundrechte im Kontext der aktuellen Pflegestandards

Mit dem neuen Erwachsenenschutzgesetz erfolgt eine umfassende Neugestaltung des gesamten Bereichs. Die Autonomie und Selbstbestimmung der Betroffenen steht im Mittelpunkt.  Es gibt 4 mögliche Vertretungsformen, dass sogenannte „ Vier Säulen Prinzip“.
Die Wirkungsdauer soll mit der Erledigung der Aufgaben bzw. nach drei Jahren nach Bestellung enden. Die Teilnehmer werden über die Auswirkungen auf die Praxis informiert. Sie sollen ein besseres Verständnis für die neue Rechtslage erhalten.
Die Patientenverfügung ist eine weitere gesetzliche Regelung, welche die Selbstbestimmung unterstützt. Sie erfahren wesentliche Punkte über den Inhalt und die Errichtung der Patientenverfügung.

Inhalte:

  • Entscheidungsfähigkeit Selbstbestimmung
  • Erwachsenenschutzvereine - „Drehscheibenfunktion“
  • Stärkung der Autonomie im Rechtsverkehr und in persönlichen Angelegenheiten
  • „ Vier Säulen Prinzip“
  • Arten der Patientenverfügung, Vorteile der Patientenverfügung und Zusammenhang mit dem Erwachsenenschutzgesetz

Methodik: Frontalvortrag im Plenum, Mind Map, anschließender Diskussion

Zielgruppe: alle im Erwachsenenschutz Tätigen, Ärztinnen, Therapeuten, Psychologen, gehobener Dienst, PA, PFA, Interessierte

Termin/Dauer: Mi, 22.01.2020, 08:00-16:00 Uhr

Unterrichtseinheiten: 8

Referentin: Mag.a Sonja Haubitzer

Seminarbeitrag: € 145,00 inkl. 20% MwSt.

Max. TeilnehmerInnenzahl: 20

Anmeldeschluss: 07.01.2020