Demenz

Tsunamie der Reize - Reizüberflutung bei Menschen mit Demenz

Inhalte:

In stationären Pflegeeinrichtungen werden demente Menschen täglich einer Vielzahl von Reizen ausgesetzt. Häufig werden sie dadurch überfordert. Die Problematik ist zwar bekannt, dennoch ist, im Gegensatz zur Reizarmut, in der Literatur wenig darüber zu finden.

  • Das Krankheitsbild der Demenz im Überblick
  • Phänomen Reizüberflutung: Vom Reiz zur Wahrnehmung – Was bedeutet Reizüberflutung? Was bedeutet Reizarmut?
  • Reizüberflutung im Kontext Demenz
  • Möglichkeiten eine Reizüberflutung zu reduzieren
  • Reizüberflutung im Einklang mit Reizarmut – pflegerische Strategien und Gestaltungsmöglichkeiten

Ziele:

Pflegenden sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie eine Reizüberflutung bei Menschen mit Demenz reduziert werden kann und wie diese in Einklang mit dem Phänomen der Reizarmut zu bringen ist.

Zielgruppe: Fachpersonal aus dem Pflege- und Sozialbereich

Methodik: Vortrag, Interaktion und Diskussion

Termin/Dauer: Do, 03.10.2019, 09:00-13:00 Uhr

Unterrichtseinheiten: 4

Referentin: DGKP Petra Stöckl, BScN

Seminarbeitrag: € 55,00 inkl. 20% MwSt.

Max. TeilnehmerInnenzahl: 15

Anmeldeschluss: 19.09.2019


Breaking the Taboo - Sexualität im Alter mit Schwerpunkt Demenz

Inhalte:

Sexualität im Alter und vor allem bei Demenz stellt ein Tabuthema dar, welches aufgrund des steigenden Pflegebedarfs dementer Menschen für professionell Pflegende in Altenpflegeeinrichtungen künftig an Bedeutung gewinnen wird.

  • Das Krankheitsbild der Demenz im Überblick
  • Was ist Sexualität? Was ist Alterssexualität?
  • Veränderung der Sexualität im Alter
  • Die Auswirkungen von Demenz auf die Sexualität
  • Sexualität und Demenz im Setting Altenpflegeeinrichtungen
  • Das Empfinden professionell Pflegender beim Umgang mit Veränderungen der Sexualität dementer Menschen
  • Pflege und Betreuung bezogen auf die Sexualität bei Demenz

Ziele:

Pflegende sollen durch dieses Seminar für dieses „heikle“ Thema sensibilisiert werden und es sollen Möglichkeiten im Umgang zur Pflege dementer Menschen im Kontext Sexualität vermittelt werden.

 

Zielgruppe: Fachpersonal aus dem Pflege- und Sozialbereich

Methodik: Vortrag, Interaktion und Diskussion

Termin/Dauer: Mi, 08.10.2019, 09:00-15:00 Uhr

Unterrichtseinheiten: 6

Referent: DGKP Petra Stöckl, BScN

Seminarbeitrag: € 89,00 inkl. 20% MwSt.

Max. TeilnehmerInnenzahl: 15

Anmeldeschluss: 25.09.2019


Singen im Pflegealltag für Menschen mit Demenz

So wird die Demenzpflege erleichtert

Wollen wir als Pflegende oder Therapeut/innen einen Menschen animieren, der z.B. im Moment keinen Grund sieht sein Essen einzunehmen, ist es sinnvoller, seine Seele zu berühren, als ihn mit Argumenten zu überreden. Kaum ein anderes Mittel ist emotional so wirksam wie das ganz persönliche Singen. Das gilt auch für Pflegehandlungen, die abgelehnt werden, Situationen, die zu entgleisen drohen, Unruhezustände und andere schwierige Gegebenheiten im Alltag mit Demenz Erkrankten. Das heißt, hier kommt eine Form des Singens zum Tragen, die heute nicht mehr so verbreitet ist: für Jemanden singen; aus dem Augenblick heraus. Das erfordert anfangs ein wenig Mut und Selbstvertrauen und ein ausreichend großes Repertoire, das situationsgerecht eingesetzt werden kann. Diese Art des Singens, die eine intime und Geborgenheit schaffende mütterliche Zuwendung zum Vorbild hat, baut Nähe und gegenseitiges Verstehen ohne Worte auf.

Inhalte:

  • Kennenlernen des alten Liedguts
  • Hintergrundwissen über Lieder erfahren
  • Ablegen der eigenen Singhemmungen
  • Unterstützung durch Musikinstrumente
  • Spaß statt Perfektion
  • Verschiedene Singmethoden je nach Demenzstufe
  • Passende Lieder für den Pflegealltag
  • Welche Emotion wecke ich mit bestimmten Liedern

Zielgruppe: Alle in der Pflege tätigen Personen, pflegende Angehörige, Interessierte

Voraussetzungen: Keine

Termin/Dauer: Fr, 11.10.2019, 09:00-17:00 Uhr

Unterrichtseinheiten: 8

Referent: Wolfgang Felsberger

Seminarbeitrag: € 145,00 inkl. 20% MwSt.

Max. TeilnehmerInnenzahl: 15


Wenn die Pflege zur Belastung wird – Ursachen, Hintergründe und Entlastungsangebote

Inhalte:

Etwa 80% der pflegebedürftigen Menschen in Österreich werden zu Hause von ihren Angehörigen betreut und gepflegt. Nicht selten kommt es im Zuge dieser oftmals schwierigen und herausfordernden Aufgabe zu körperlichen, seelischen, zeitlichen und/oder finanziellen Belastungen. Dieser Vortrag richtet sich an pflegende An- und Zugehörige sowie Interessierte und zielt darauf ab, die Ursachen und Hintergründe der verschiedenen Belastungssituationen zu erläutern sowie Möglichkeiten der Entlastung und Hilfe aufzuzeigen.

Zielgruppe: Pflegende Angehörige , Interessierte

Termin/Dauer: Mo, 21.10.2019, 18:00-19:30 Uhr

Unterrichtseinheiten: 2

Referent: DGKP Petra Stöckl, BScN

Seminarbeitrag: € 15,00 inkl. 20% MwSt.

Anmeldeschluss: 07.10.2019


„Ich esse meine Suppe nicht! Nein, meine Suppe ess‘ ich nicht!“ – Nahrungsverweigerung bei Demenz

Inhalte:

 

Bei einer Demenz kommt es häufig zu einer „Nahrungsverweigerung“. Ziel dieses Vortrages ist es (pflegenden) An- und Zugehörigen sowie Interessierten die  möglichen Ursachen und Hintergründe aufzuzeigen sowie pflegerische Strategien und Tipps rund um die Ernährung dementer Menschen zu vermitteln.

Zielgruppe: Pflegende Angehörige , Interessierte

Termin/Dauer: Mo, 18.11.2019, 18:00-19:30 Uhr

Unterrichtseinheiten: 2

Referent: DGKP Petra Stöckl, BScN

Seminarbeitrag: € 15,00 inkl. 20% MwSt.

Anmeldeschluss: 04.11.2019